Ausschreibung offene Blitzeinzelmeisterschaft 2026

Modus / Bedenkzeit:
– Modus 13 Runden Schweizer-System
– Bedenkzeit: 5 min + 2 sek/Zug
Es gelten die gültigen DSB-Blitzregeln

Durchführung als offenes Turnier, gleichzeitig Meisterschaft des SBRAM
Spieltermin / Spielort:
Spieltermin: Samstag, 03. Oktober 2026 (Tag der Deutschen Einheit)
Spielbeginn: 11:00 Uhr.
Spielort: Aula der IGS Remagen, Goethestraße 43, 53424 Remagen
Anmeldung / Sonstiges:
Voranmeldung per E-Mail oder telefonisch erbeten, unter Angabe von Name, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse, ansonsten Anmeldung bis 10:45 Uhr am Spieltag. Getränke und Süßriegel werden preisgünstig angeboten, keine Essensverpflegung.
Preise und Startgeld:
1. Platz: 80 €
2. Platz: 60 €
3. Platz 40 €
Ratingpreise DWZ < 1700, < 1500, < 1300: jeweils 25 €
Beste Dame: 25 €
Bester Jugendlicher (bis zum 18. Lebensjahr): 25 €
Preise für Bezirksmeisterschaft des SBRAM (1. Platz 80 €, 2. Platz 60 €, 3. Platz 40 €) keine doppelte Preisvergabe

Startgeld für Spieler die nicht im Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel gemeldet sind:
Erwachsene: 5 €, Jugendliche bis 18 Jahre: 3 €.

Doppelspieltag gegen die Schachfreunde Nickenich – Sieg und Niederlage für die Talentschmiede

Nickenich. Während die erste Mannschaft beim Heimspiel mit 5:3 die Oberhand behielt, musste die Zweite bei ihrem Saisonauftakt in Nickenich ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen und verlor mit 1,5 zu 3,5.

Die 2. Mannschaft trat als Aufsteiger in der A-Klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel ersatzgeschwächt gegen Nickenich an. An den ersten beiden Brettern punkteten Jonas Naumann mit einem Remis und der Vorsitzende der Talentschmiede Dr. Robert Kaufmann konnte seine spielstarke Gegnerin sogar niederringen. Allerdings verloren Fjodor Jung, Hussam Itani und der frischgebackene U10-Bezirksmeister Ben Petersen, wobei die beiden letztgenannten ihr Debut im Wettkampfsport Schach für die Ahrtaler gaben. „Wenn ich an meinen ersten Mannschaftskampf zurückdenke, dann kann ich nur sagen, haben die Beiden es trotz der Niederlage sehr gut gemacht, denn sie hatten beide Gewinnmöglichkeiten und haben lange Paroli geboten“, so Spielertrainer Thorsten Kammer.

Dieser führte die erste Mannschaft der Talentschmiede am zweiten Spieltag der Rheinlandliga mit einem frühen Punkt an Brett 5 auf die Siegerstraße. Spitzenbrett Luca Häusler fasste die Partie treffend zusammen. „Als ich zu Beginn auf das Brett schaute, war es eine langweilige Abtauschvariante und beim zweiten Mal war der Angriff von Thorsten bereits durchgeschlagen“. Kurz danach gewann Christian Wolf am Nachbarbrett. Seine scheinbaren Bauernverluste waren wohlkalkulierte Opfer, die ihm einen unwiderstehlichen Angriff gaben, den er mit einem schönen Matt krönte. Jürgen Kaster remisierte an Brett 4 in dem er eine dreimalige Stellungwiederholung anstrebte, um in unklarer Stellung nicht noch in Verlustgefahr zu geraten. Helmut Bürger an Brett 3 opferte bereits in der Eröffnung einen Bauern, hatte aber immer gute Kompensation. Sein Druck wurde immer größer, so dass sein Gegner die Stellung nicht mehr verteidigen konnte und aufgab. Wie bitter und brutal Schach ist, musste Mannschaftskapitänin Elisa Naumann erleben. Gesundheitlich angeschlagen spielte sie dennoch ihren höher eingestuften Gegner an die Wand. Statt noch eines Sicherungszuges hatte sie nur das einzügige eigene Matt vor Augen und übersah dabei die einzige Gegenchance ihres Opponenten und wurde selbst Matt gesetzt. Gedanken an den letzten Spieltag und viele verpasste Chancen kamen auf. Auch weil Tobias Naumann für ein Wechselbad der Gefühle sorgte. Mal stand er schlecht, dann auf Gewinn und zu guter Letzt wurde der Punkt geteilt. Luca Häusler am ersten Brett hatte eine komplizierte Stellung auf dem Brett, die er besser behandelte als sein Gegenüber. Dieser griff zwar vehement an und scheute sich auch nicht Material zu opfern, konnte aber die Verteidigung nicht brechen und gab dann wegen Materialmangels auf, sodass der Kampf gewonnen war. Die abschließende Niederlage von Julian Köhler, der erst ein Remisangebot ausgeschlagen hatte, um dann nach einem Opfer noch zu verlieren, viel glücklicherweise diesmal nicht ins Gewicht. Durch diesen Sieg konnte die Talentschmiede ihr Punktekonto nach der unglücklichen Niederlage in Trier ausgleichen.