Knappe Niederlage in Trier zum Saisonstart

Ahrtal. Alles andere als glücklich verlief der Auftakt des Schachclubs Talentschmiede Ahrtal in der Rheinlandliga. Es wurden reihenweise halbe Punkte gegen die SG PST-Treier/Bernkastel verschenkt, sodass am Ende eine unnötige Niederlage stand.

Am fünften Brett konnte Spielertrainer Thorsten Kammer sein Glück kaum fassen, kam doch eine Eröffnung aufs Brett, die kurz davor Gegenstand des Trainings war. In gewinnträchtiger Stellung ließ er zu viele Abtausche zu und so verebbte die Stellung zum Remis. An Brett sieben schätzte der kurzfristig eingesprungene Dr. Robert Kaufmann die Stellung falsch ein und landete trotz guter Chancen statt in einem gewonnenen in einem verlorenen Endspiel. Fast zeitgleich glich Helmut Bürger aus. Mit den weißen Steinen spielte er von Anfang an auf Angriff und konnte durch eine schöne Kombination Material gewinnen, das er sehr souverän verwertete.

Danach verlor Roman Windscheif seine Partie. Er hatte lange passiv gestanden, sich aber im Mittelspiel befreit und eine ausgeglichene Stellung erreicht, die er dann aber in ein verlorenes Bauernendspiel abwickelte. Nach diesem Zwischenstand war klar, dass an einem der verbleibenden Bretter ein kleines Wunder geschehen musste, um die Niederlage abzuwenden. Luca Häusler am Spitzenbrett und Jürgen Kaster an Brett 4 versuchten für die Mannschaft viel und gingen hohes Risiko. Das machte sich aber an beiden Brettern nicht bezahlt, im Gegenteil, beide hatten bange Momente zu überstehen. Doch mit Zähigkeit und guter Endspieltechnik konnten beide jeweils einen halben Punkt sichern.

Durch den Verlust am zweiten Brett, hier hatte der Ahrtaler zwischendurch mutig ein Remisangebot abgelehnt, um kurz darauf entscheidendes Material zu verlieren, war die Mannschaftsniederlage besiegelt. Daran ändert auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Tobias Naumann nichts. Er baute als Nachziehender langsam einen Angriff gegen den gegnerischen König auf, den sein Gegner nur mittels eines Bauernopfers abwehren konnte. Nach dem Tausch der Damen demonstrierte er, dass er das entstandene Endspiel konzentriert nach Hause brachte.

„Das war bitter“, so Spielertrainer Thorsten Kammer, „wir werden bis zu unserem nächsten Heimspiel in 14 Tagen die Fehler analysieren und dann hoffentlich gegen unseren Nachbarn aus Nickenich unsere Chancen nutzen.“

SC Brohltal Weibern vor neuer Spielzeit

Weibern. Der SC Brohltal Weibern startet mit 2 Mannschaften in die neue Saison 2026/27 des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel. Die 1.Mannschaft tritt in der Bezirksklasse an. In der Reihenfolge der Bretter spielen Mathias Koslowski, Erwin See, Pietro Gaudenti (nur für 3 Spiele bereit), Mike Kutzner, Robert Damiani, Christian Nett und Franz Fröhlke. Es treten 7 Mannschaften an, SF Ochtendung, SC TS Polch, SC Cochem, SpVgg Kalenborn, SF Nickenich und der SC Kettig . Das erste Spiel ist auswärts gegen Polch.

Die 2. Mannschaft spielt in der sehr stark besetzten B-klasse . Die Aufstellung ist Alfons Hilger, Arno Hartmann, Jan Degen und Markus Wolff. Es spielen Fit step by step, Remagen Sinzig, Urmitz, Grafschaft, Ochtendung IV, Mendig Mayen, Nickenich, Cochem und Ochtendung V.

Im ersten Spiel ist Mendig Mayen zu Gast im Pfarrheim in Weibern.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand wegen den Öffnungszeiten der Vulkanstube am Engelner Bahnhof unter etwas Zeitdruck statt.

Franz Fröhlke übernahm das Amt des Protokollführers.

Die 1.Mannschaft erkämpfte den 4.Platz in der Bezirksklasse, die 2.Mannschaft ist leider aus der A-klasse abgestiegen.

Wolfgang Kutzner wird den Verein leider verlassen, er wurde Brettmeister an Brett 5 der 1.Mannschaft.

Die Mannschaft hat beim Pellenz-Cup 2025 hervorragend abgeschnitten, das Preisgeld kommt in die Vereinskasse.

Die Kinderförderung des Vereins blüht und wird immer erfolgreicher. 6-9 Kinder nehmen am Gruppentraining teil.

Die Ausgaben des Vereins übersteigen die Einnahmen. Gründe sind unter anderem der Museumseintritt sowie die Traueranzeigen in den Zeitungen. Es müsste evtl. über eine Beitragserhöhung diskutiert werden.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Mathias Koslowski wird als Vorsitzender einstimmig bestätigt, ebenso Markus Wolff als 2. Vorsitzender.

Einstimmig auch das Votum für den Kassenwart Erwin See, den Pressewart Arno Hartmann und die beiden Kassenprüfer Sven-Jörg Reuter und Franz Fröhlke.

Wenn das Interesse im Brohltal geweckt ist, Mannschafts- und Jugendtraining ist donnerstags um 18 Uhr 30 in der „Vulkanstube“ Bahnhof Engeln, der Club braucht neue Mitspieler!

Schachtreff Nickenich 2026 begeisterte junge und alte Denkfreunde

Nickenich. Der Verbandsgemeinde Pellenz und der Ortsgemeinde Nickenich ist es zu verdanken, dass der Schachtreff 2026 nicht ins Wasser fiel. „Die Umbauarbeiten in der Pellenzhalle, dem sonstigen Ausrichtungsort, hätten uns Organisatoren fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch es wurde schnell eine Alternative gefunden“, sagte der Vorsitzende der Schachfreunde Nickenich, Jens Wohde.

Kurzerhand wurden das 33. Rhein-Ahr-Mosel Jugend Open und der 27. Pellenz Cup in die Aula der Grundschule und die Vereinsräume verlegt. Die Bewirtung der rund 400 Spielerinnen und Spieler erfolgte wie gewohnt im Spiegelsaal, wo es Gelegenheit gab, sich zwischen den Runden auszutauschen. Der Schirmherr des Schachwochenendes, Verbandsbürgermeister Sebastian Busch, selbst ein begeisterter Schachspieler und Nickenicher Klubmitglied, ließ es sich nicht nehmen, den Schachtreff zu eröffnen und allen Beteiligten einen fairen Wettkampf zu wünschen.

Spannende Partien waren sowohl bei den Jugendlichen als auch den Erwachsenen an der Tagesordnung. 154 Nachwuchsspielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, manche davon mit hohem Niveau, kämpften in 7 Runden um die Schnellschachkrone in ihren Alterskategorien. Bei der U8 gewann Aashvi Gorapalli (SC Eschborn), bester Nickenicher wurde Konstantin Hadamitzky, der sich auf einem sehr guten fünften Platz behaupten konnte. Die U10 entschied Lev Gurevich (SC GEMA St. Ingbert) für sich. In der U12 konnte sich Miklos Gulyassy (Brühler SK 1920) ganz oben auf dem Siegertreppchen positionieren, wobei die U14 von dem Kölner Spieler Maximilian Kuhle entschieden worden ist. Max Wohde von den Schachfreunden Nickenich konnte sich auf dem dritten Platz behaupten. In der U18 gewann Maximilian Steigleder (SV 1920 Hofheim).

Am zweiten Tag des Schachtreffs traten 45 Vierer-Teams aus ganz Deutschland in sieben Runden Schnellschach gegeneinander an. Dass neben dem Ehrgeiz am Schachbrett, der Spaß nie zu kurz kam, zeigte sich insbesondere in den kreativen Mannschaftsnamen, wenn die „Absoluten Chaotinnen“ auf den „Zusammengewürfelten Haufen“ trafen. Das Team „Vier gewinnt“ konnte sich wie im letzten Jahr den Gesamtsieg sichern. Die beste Mannschaft aus dem Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel kam vom SV Mendig-Mayen, die sich auf dem achten Platz im Turnierfeld etablierte. Die Schachfreunde Nickenich I errangen mit Ihrem 15. Platz in der Bezirkswertung die „Bronzemedaille“ und mussten den „Silberkandidaten“ aus Remagen-Sinzig an sich vorbeiziehen lassen (13. Platz).

Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff, ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Auf die besten Kinder und Jugendliche warteten Pokale. Jedes Kind bekam eine Teilnehmerurkunde überreicht. Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Dieser betrug in diesem Jahr über 4000 Euro. Auf die besten Kinder und Jugendlichen warteten Pokale, und darüber hinaus durfte sich jedes Kind einen Sachpreis aussuchen.

Die Teams, welche die Plätze 1 bis 3 beim Cup belegten, spielen im nächsten Jahr startgeldfrei und erhalten einen Verzehrgutschein. Gleichzeitig gab es bei der Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel einen Preisfonds (1. Platz 80 € – 2. Platz 60 € – 3. Platz 40 €). Alle Teilnehmer des Schachtreffs durften sich einen Sachpreis aussuchen.

Der Verein dankt seinen Sponsoren sowie allen Helfern.

Fotoimpressionen und ausführliche Ergebnislisten beider Turniere finden Interessierte unter www.schachtreff-nickenich.de.

Wer mehr über uns Schachfreunde erfahren möchte, oder selbst mitspielen will, kann uns gerne auf unserem freitäglichen Spielabend (Kinder und Jugendliche ab 16:30 Uhr, Erwachsene ab 18:30 Uhr) besuchen.